
Es ist sehr bedauerlich, dass ausgerechnet das unter dem Stichwort Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in Litauen beste Beispiel nicht so bebildert sein kann, wie es sein müsste. Dass gerade hier mir meine Technik einen Strich durch die Rechnung macht, ist sehr schade.
Palanga ist ein Seebad, das je etwa 20 km nördlich von Klaipeda und südlich von der lettischen Grenze liegt. Die Besonderheit: Es gibt rund um eine Rehabilitationsklinik große Bemühungen, nicht nur eine Gemeinde in der Gemeinde für schwerbehinderte Menschen zu gestalten, sondern ihnen auch zu ermöglichen, was die Stadt als Seebad so auszeichnet: Den Zugang zu Strand und mehr. So hat man nicht nur an vielen Stellen die Möglichkeit geschaffen, mit Rollstuhl an den Strand zu kommen, sondern es werden immer wieder neu – die Natur lebt auch in Palanga – Kunststoffbahnen ausgerollt, die einen Zugang zur Wasserkante ermöglichen.
Besonders auch der Pier von Palanga, eine im rechten Winkel weit ins Meer hineinreichende Seebrücke, auf der man 470 Meter promenieren kann, auch mit Rollstuhl! Am Tag meines Besuchst war das Wetter ein wenig ungemütlich, so dass ich auf den Sonnenuntergang verzichtet habe, der bei schönem Wetter fantastisch sein soll.
So kann das aussehen, wenn sich Menschen engagieren und Inklusion zum Leben erwecken.


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