Druskininkai ist eine malerische Stadt rund 120 km südlich von Vilnius, der schon seit dem 19. Jahrhundert bekannt als Kurort ist. Stadtbild prägend sind die zahlreichen alten Gebäude aus Holz: nicht nur Wohnhäuser, sondern Villen, Hotels, Kirchen. Den Namen als Kurort verdankt Druskininkai seinen Quellen, so dass für Wellness ausreichend gesorgt ist. Darüber hinaus lässt sich aber auch sonst die Zeit ganz angenehm vertreiben.


Die Stadt ist sehr wasserreich: Neben dem Nemunas (der Memel) welcher die Stadt durchfließt, gibt es auch noch zwei Seen, zwischen denen ein hübscher Park liegt. Insgesamt merkt man der Stadt an, dass sie Kurstadt ist. Es gibt zahlreiche Cafés in und rund um die Fußgängerzone. Daneben gibt es auch eine rolltuhlgerechte Seilbahn, die ich allerdings nicht genutzt habe, da Hündin Nala Panik vor derartigen Fahrgelegenheiten hat.
Da Druskininkai mitten im Wald liegt, ist der Übergang fließend. Ein etwas merkwürdiges Gefühl ist, dass die Stadtgrenze im Süden und teilweise im Westen direkt an Belarus grenzt.
Nicht zu übersehen bereits bei der Anreise in den Wäldern rund um die Stadt die eifrigen Pilzsammler, die direkt an der Straße ihre Sammelbeute gleich aus dem Kofferraum oder von der Motorhaube verkaufen. So kommt man dann auch als Rollifahrerin an ein aromatisches Abendessen, denn selber Sammeln kommt auf den sandigen Böden nicht in Frage. Ich habe die Pilzpfanne genossen. Dann wurde auf einem Waldparkplatz am Stadtrand genächtigt.


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